Zukunft von Bildung und Arbeit:

Studierende im Fokus

25. QM-Netzwerktreffen

19.-20. September 2017

Heiligenkreuzerhof / Refektorium

(Schönlaterngasse 5, 1010 Wien)

 


Programm im Detail

 

 

Längst schon ist nicht mehr die Frage, ob unsere heutigen Arbeitsstrukturen mit radikalen Transformationsprozessen konfrontiert sein werden, sondern lediglich, wie genau diese Transformation ablaufen wird. Unbestritten ist, dass Entwicklungen aus den Bereichen Automatisierung, Digitalisierung, Artificial Intelligence oder weitere Globalisierung wesentliche Auswirkungen darauf haben werden. Jedenfalls werden sich die Anforderungen an die erwerbstätige Bevölkerung grundlegend verändern, und damit auch die Anforderungen an den gesamten Bildungsbereich. Menschen werden vor allem dort gefragt sein, wo (noch) nicht automatisierbare Kompetenzen benötigt werden, also etwa Kreativität, unorthodoxes Denken, innovatives Vernetzen verschiedener Felder und Disziplinen, Initiieren und Moderieren von kollaborativen Prozessen u.a.m.


Die Universitäten sind insofern zunehmend mit der Anforderung konfrontiert, als lernende Organisationen institutionelle Entwicklungsprozesse unter Beteiligung aller Universitätsangehörigen – den WissenschafterInnen/KünstlerInnen wie auch den Studierenden und dem allgemeinem Personal – zu initiieren und bestmöglich zu begleiten, mit besonderem Fokus auf Interdisziplinarität und Transdisziplinarität.


Im Bereich der hochschulischen Qualitätssicherung/Qualitätsentwicklung weist der (nicht mehr ganz) neue Standard ESG 1.3 student-centred learning, teaching and assessment darauf hin, dass es auf europäischer Ebene eine verstärkte Sensibilität für Bildungsangebote gibt, die um studentischen Kompetenzerwerb organisiert sind, flexible Lernpfade fördern, die Studierenden in ihrer Individualität motivieren und neue Wege zwischen den vorhandenen „klassischen“ Disziplinen erschließen.


Was das für die institutionelle Wahrnehmung der Studierenden durch die jeweiligen Universitäten bedeutet, welche aktuellen internationalen Initiativen und Beispiele es gibt, und was das alles für Konsequenzen für den engeren Verantwortungsbereich von Qualitätssicherung und –entwicklung bedeutet, soll im Rahmen dieses Netzwerktreffens grundsätzlich erörtert werden. Dazu sind die beiden Tage grob gegliedert in


 

Tag 1: Auseinandersetzung mit nationalen und internationalen Impulsen (keynotes, sessions, ExpertInnen auf einem abendlichen bildungspolitischen Podium)


Tag 2: Zusammenführen der Ergebnisse und Reflexion bezüglich Relevanz für künftige Aktivitäten im QM-Netzwerk und an den einzelnen Universitäten


Programmüberblick im Detail
 (inklusive Übersicht über die parallelen Sessions)

 

 

Anmeldungen


Anmeldungen inklusive Bekanntgabe der beiden gewünschten Sessions bitte bis spätestens 1. September 2017 an: netzwerktreffen@uni-ak.ac.at

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